Modul 1: „Sexueller Missbrauch: Unsicherheiten reduzieren – Handlungsfähigkeit wahren“
Themen:
- Definitionen und Häufigkeiten
- Gefühle und Verhaltensweisen betroffener Kinder und Jugendlicher
- Gefühle von Lehr- und Fachkräften
- Täter*innenstrategien
- Intervention
- Sexualpädagogische Haltung und Handeln
Wir unterstützen Fachkräfte in ihrer Verantwortung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, indem wir ihre Wahrnehmung für sexualisierte Gewalt schärfen und sie über Hintergründe und Zusammenhänge informieren. Damit bauen wir Unsicherheiten im Umgang mit der Thematik ab und stärken Fachkräfte in ihrer Handlungsfähigkeit.
Bei dem Fortbildungsangebot handelt es sich um eine für Lehrkräfte akkreditierte Veranstaltung.
Modul 2: „Pädagogisches Handeln bei sexuellen Übergriffen unter Kindern und/oder Jugendlichen“
Themen:
- Definition und Häufigkeiten
- Sexuelle Entwicklung von Kindern
- Sexuelle Entwicklung von Jugendlichen
- Sexualpädagogische Haltung
- Interventionen
Kinder und Jugendliche erleben sexualisierte Gewalt auch durch Gleichaltrige. Die Fachkräfte sollen sowohl in ihrer Verantwortung zum Schutz betroffener Kinder und Jugendlicher unterstützt werden als auch dazu befähigt werden, Täterkarrieren gewaltbereiter Kinder und Jugendlicher durch angemessenes Intervenieren zu verhindern.
Wir stärken Fachkräfte in ihrer Handlungsfähigkeit, indem wir die Wahrnehmung für sexualisierte Gewalt schärfen, Verhaltensunsicherheiten abbauen und einen fachlichen Umgang mit dem Thema ermöglichen.
Modul 3: „Schutzkonzepte entwickeln – Grundlagenwissen ausbauen und Handlungssicherheit wahren “
Themen:
- Schutzkonzept: Notwendigkeit, Pflicht und Chance
- Bausteine des Schutzkonzeptes
- Hinweise und Hilfen zur Erarbeitung
Schutzkonzepte sind ein wichtiges Element der pädagogischen Arbeit, damit Institutionen zu sicheren Orten gegen sexualisierte Gewalt für Kinder und Jugendliche werden können. Mit der Fortbildung wird der Einstieg in die Implementierung eines Schutzkonzeptes erleichtert und vorhandene Fragen und Hürden bearbeitet.
Dieses Modul ist nur buchbar in Kombination mit Modul 1, denn durch die Vermittlung von Basiswissen zu sexualisierter Gewalt wird die Einrichtung bei der Entwicklung einer angemessenen Haltung gegen sexualisierte Gewalt unterstützt. Übungen und Fachwissen helfen hierbei, Unsicherheiten zu reduzieren und sich praxisnah der Erstellung und Bearbeitung des Schutzkonzeptes zu widmen.
Es werden einzelne Bestandteile eines Schutzkonzeptes benannt, und in Bedeutung und Inhalt erläutert. Vorhandene Schutzkonzepte können erörtert oder ergänzt werden.
Ziel der Fortbildung ist es, die Mitarbeitenden für die komplexe und arbeitsintensive Implementierung eines Schutzkonzeptes zu befähigen.
Rahmenbedingungen
Unser Angebot für Fortbildungen umfasst drei inhaltliche Module. Modul 1 und 2 können als jeweils 4-stündige Powerpoint gestützte Fortbildungen mit Interaktionen und Besprechung der Fragen und aktuellen Problemstellungen der Teilnehmenden durchgeführt werden.
Es besteht die Möglichkeit diese zwei Module in einer 7-stündigen Fortbildung miteinander zu verbinden.
Modul 3 ist nur buchbar in Kombination mit Modul 1 und ist somit als 7-stündige Fortbildung konzipiert. Alle drei Module können in zwei ganztägigen Veranstaltungen angefragt werden.
Die Veranstaltung findet in der anfragenden Einrichtung statt. Die Terminvereinbarung mit den Institutionen erfolgt individuell. Ein individuelles Angebot mit den preislichen Rahmenbedingungen erhalten Sie auf Anfrage unter fortbildung@wildwasser-frankfurt.de